Viele Urlauber träumen schon von den Ferien – endlich können sie wieder an die Nordsee reisen und ein paar ruhige Tage genießen. Doch gerade läuft es dort alles andere als ruhig ab…
Auf dieser Nordsee-Insel sorgt ein rätselhaftes Phänomen für Unruhe: Mehr als 400 Bewohner sind plötzlich verschwunden. Die Auswirkungen auf das Insel-Leben könnten gravierend sein.
Nordsee-Insel in Aufruhr
Auf der Nordseeinsel Juist sorgt eine Statistik für Verwirrung und Unmut. Laut dem niedersächsischen Landesamt für Statistik leben auf der Insel nur noch 1.101 Menschen – ganze 441 Einwohner weniger, als die Inselverwaltung offiziell zählt. Bürgermeister Tjark Goerges (parteilos) kann sich das Verschwinden von über 28 Prozent der Bevölkerung nicht erklären. Wie „Kreiszeitung.de“ berichtet, könnte diese Zahlendiskrepanz ernsthafte Folgen für die Insel haben.
Sollte die offizielle Einwohnerzahl tatsächlich um Hunderte Menschen gesenkt werden, könnte das Auswirkungen auf die Inselverwaltung haben. „Kreiszeitung.de“ weist darauf hin, dass unter anderem die Anzahl der Gemeinderäte reduziert werden könnte. Doch Juist ist nicht allein betroffen – auch auf Norderney gibt es ähnliche Probleme mit den Zensus-Zahlen.
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Nordsee: Woher kommt die große Diskrepanz?
Bürgermeister Goerges kritisiert, dass das Landesamt für Statistik keine genaue Erklärung liefert, wie es auf die reduzierte Einwohnerzahl kommt. Er vermutet, dass fehlerhafte Schätzungen die Ursache sind. „Vielleicht sind die einfach durch eine leere Straße im Ostdorf gelaufen und haben das für die ganze Insel hochgerechnet“, mutmaßt er.
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Die Inselgemeinde hat bereits rechtliche Schritte eingeleitet, um eine Korrektur der Zahlen zu erwirken. Ob das „Verschwinden“ der 441 Juister rückgängig gemacht werden kann, bleibt abzuwarten. Bis es weitere Informationen diesbezüglich gibt, bleibt die Nordsee-Insel noch in Aufruhr.