„3nach9“ ist wohl jedem NDR-Zuschauer ein Begriff. Einmal im Monat freitags schalten zahlreiche Zuschauer ein, um ihren Lieblingsstars bei einem entspannten Plausch zuzuhören. Aktuell steht ein Gast allerdings in der Kritik.
Viele „3nach9“-Zuschauer freuen sich bereits im Vorfeld darauf, mehr über Gäste im NDR-Studio zu erfahren und von neuen, teils überraschenden, Details aus deren Leben zu hören. Bela B war nun zu Gast und packte aus. Der „Die Ärzte“-Schlagzeuger plauderte nicht nur über die Band, sondern gab dazu schlüpfrige Einblicke…
„3nach9″im NDR: Bela B enthüllt Details
Die Ärzte sind berüchtigt für ihre gesellschaftskritischen Songs, mit denen sie seit über 40 Jahren die deutsche Musikszene prägen. Besonders Bela B, mittlerweile als Autor tätig, musste sich bei „3nach9“ jetzt unbequemen Fragen stellen. Mit seinem neusten Projekt sorgte er bereits für Schlagzeilen. Sein zweites Buch „Fun“, erschien Ende Januar 2025, und geht weit über die üblichen Klischees des Rock‘ n‘ Roll hinaus.
„3nach9“-Moderator Giovanni di Lorenzo bohrte sofort nach: „Ist der Roman an die jüngsten Ereignisse um ‚Rammstein‘ angelehnt?“. Gemeint sind die Skandale rund um Vorwürfe in Sachen sexueller Belästigung hinter den Kulissen von „Rammstein“-Konzerten. Di Lorenzo setzt Bela B noch weiter unter Druck: „Sagen Sie nichts, nur weil ‚Rammstein‘ Anwälte hinter sich hat?“, will er wissen.
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„3nach9“: Zuschauer in Aufruhr
Der Roman von Bela B ist zwar fiktiv, dennoch zeigt er offen die Schattenseiten des Business. In „Fun“ packt der Drummer über das aus, was viele hinter den Kulissen der Musikindustrie nicht sehen – und oft nicht sehen wollen. Die Skandale um die Band „Rammstein“ meine er aber explizit nicht, gibt er in „3nach9“ zu.
Größenwahn, toxische Männlichkeit und den oft herabwürdigenden Umgang mit Groupies, seien dennoch Thema. Die düsteren Seiten des Musikgeschäfts und die problematischen Verhaltensweisen von Männern in Machtpositionen werden schonungslos beleuchtet. In den sozialen Netzwerken sorgt das nun für Aufruhr.
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Viele berichten in den sozialen Netzwerken: „Die sollen Musik machen. Nicht mehr, und nicht weniger. Kein Mensch braucht politische Statements von einem Schlagzeuger“. Diese kritischen Stimmen äußern sich vor allem über die politische Haltung und die öffentlichen Statements, die einige Mitglieder der Ärzte in den letzten Jahren abgegeben haben. Sie wünschen sich weniger politische Diskussionen, mehr Musik! Auch von fiktiven Skandalen wollen Kritiker absolut nichts wissen!
Trotz dieser Kritik bleibt die Band jedoch eine der einflussreichsten Gruppen der deutschen Musikszene, die mit ihrer Musik und ihren Texten nach wie vor eine riesige Fangemeinde begeistert. Die meisten Nutzer teilen in den sozialen Netzwerken ihre Geschichte mit der Band und wie sie mit „Die Ärzte“ aufgewachsen sind. Für viele ist es einfach „Die beste Band der Welt“.