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„Nord bei Nordwest“ (ARD)-Ableger in der Kritik – kann diese Handlung das Ruder rumreißen?

Bereits zur Ankündigung gab es reichlich Kritik am Schwester-Projekt von „Nord bei Nordwest“. Jetzt gibt’s neue Details. Können die punkten?

© NDR/Gordon Timpen / Georges Pauly,

Das ist die Serie „Nord bei Nordwest“

„Nord bei Norwest“-Kenner wissen es längst: Das erfolgreiche ARD-Format bekommt Konkurrenz aus den eigenen Reihen. Zumindest soll mit dem Ableger „Nord bei Nordost“ an die Top-Quoten der Ur-Reihe anknüpfen. Doch bereits die Ankündigung erntete scharfe Kritik (wir berichteten).

Dabei will „Nord bei Nordost“ ganz eigene Wege gehen, wohl auch, um sich von der großen ARD-Schwester „Nord bei Nordwest“ zu lösen. MOIN.DE erfuhr aus erster Hand Details zur kommenden Erstlings-Folge. Ob die Reihe damit durchstarten kann?

„Nord bei Nordwest“ (ARD): Von der Seenplatte auf die Mattscheibe

Im kommenden Jahr soll „Nord bei Nordost“ mit der Pilotfolge „Westend“ in der ARD starten. Während Hinnerk Schönemann und Co. mit „Nord bei Nordwest“ regelmäßig Traum-Quoten holen und auf eine eingeschworene Fan-Gemeinschaft zurückblicken, soll der Reihen-Erfinder Holger Karsten Schmidt (>>>hier im MOIN.DE-Interview) auf ein altbekanntes Prinzip setzen. Ermittelt wird in Malchow, das Konzept „Kriminalfälle im verschlafenen Nest“ soll auch hier zünden.

Was ist bislang bekannt? In „Westend“ gibt es eine Explosion auf einem Hausboot (Zufall?), ein Investigativ-Journalist stirbt. Viele Fragen für das Ermittlertrio Nina Hagen (benannt nach der Sängerin und gespielt von Cordelia Wege), Tim Engelmann (David Brendin) und Felix Bittner (Franz Dinda). Ein Darsteller, der regelmäßig in „Nord bei Nordwest“ und etlichen anderen ARD-Produktionen zu sehen ist, verriet nun, dass sich die Story von „Westend“ auch um Geflüchtete aus der Ukraine drehen wird, die finanziell „abgezockt“ werden. Dabei soll es um Geld gehen.

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„Nord bei Nordwest“ (ARD): Harte Arbeit

Sind hier Schleuser am Werk? Schwarzarbeit? Jede Menge Arbeit für das Ermittlertrio, dass in der fiktiven Kleinstadt „Westend“, die nur über eine Straße zu erreichen ist und an einem See liegt. Gedreht wurde der Pilotfilm in Malchow an der Mecklenburgischen Seenplatte. Dabei wollen die Macher von „Nord bei Nordost“ ganz klare Parallelen zu „Nord bei Nordwest“ ziehen.


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„Nord bei Nordwest“ (ARD): Reicht das?

Dabei steht an erster Stelle das Trio, dass ermittelt. Doch „das Entscheidenste ist die Tonalität, also das was erzählt wird, wie erzählt wird“, gab Produzent Joshua Lantow dem NDR gegenüber zu Protokoll. Doch eine Besonderheit stellt „Nord bei Nordwest“ in den Schatten. Denn alle Darsteller, die dass Kerntrio verkörpern, kommen aus der Region. „Ich drehe gerne hier, weil ich auch hier lebe. Und das ist eine Region, die sich wirklich lohnt, aufgenommen zu werden. Es ist einfach wunderschön hier“, meint Hauptdarstellerin Cordelia Wege.

Auch David Brendin wohnt gleich „um die Ecke“ bei Lage, sein Kollege Franz Dinda, hat viele Tage seiner Kindheit an der Mecklenburgischen Seenplatte verbracht. Ob das reicht, um ähnliche Erfolge wie „Nord bei Nordwest“ (ARD) zu feiern? Serien-Star Hinnerk Schönemann dürfte das wohl besonders freuen – denn der ist selbst Mecklenburger.