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Nordsee: Besucher lästern über beliebten Urlaubs-Ort – „Zum Malle 2.0 geworden“

Viele Nordsee-Urlauber sind enttäuscht. Nach dem Wandel eines beliebten Urlaubsortes stellen manche ihre Reise sogar ein!

© IMAGO / Frank Drechsler

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Eingefleischte Nordsee-Fans kommen um diesen Urlaubsort nicht herum: Büsum. Die kleine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein lädt Urlauber zu Strandspaziergängen, Wattwanderungen oder einer Hafenerkundung ein.

Doch in den letzten Jahren befindet sich das Örtchen im Wandel. Zumindest aus der Sicht einiger Nordsee-Touristen. In den sozialen Netzwerken macht sich nun Frust breit.

Nordsee: Urlaubsort bekannt für Wattwanderungen

Büsum gilt als vielfältiges Urlaubsziel für Nordsee-Liebhaber. Neben den Stränden, die zum Spazierengehen einladen, gibt es auch einen Museumshafen mit Leuchtturm, den man erkunden kann. Außerdem gilt das Örtchen als Ausgangsort für Touren in den Nationalpark Wattenmeer, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Outdoor-Fans kommen hier also voll auf ihre Kosten.

Doch immer wieder werden kritische Stimmen laut. Vor allem in sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. kommen immer wieder Diskussionen auf. Viele Besucher bedauern die leerstehenden Geschäfte und stellen einen Umbruch fest.

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Nordsee-Urlauber werden deutlich

In einer Urlaubs-Gruppe auf Facebook zeigen sich viele Urlauber enttäuscht über den Wandel in ihrem ehemaligen Lieblingsort. Die Kommentare unter einem Beitrag sprechen Bände: „Leider zum Malle 2.0 geworden“, schreibt jemand, während eine Nordsee-Liebhaberin meint: „Es ist schade, dass alles nur noch für den Konsum gemacht wird. Konsumieren und teure Wohnungen. Der Charme der alten Städtchen wird ganz verloren gehen, leider.“

Andere Nordsee-Fans geben an, dass sie seit 40 Jahren nach Büsum fahren. Sie schreiben: „Wir waren jedes Jahr hier, haben uns ja von der ersten Stunde in Büsum verliebt damals. Haben im August 2023 Urlaub gemacht und mussten feststellen, dass Büsum sich für unsere Begriffe sehr verändert hat.“


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Eine Frau, die in Büsum aufgewachsen ist, findet: „Dass der Ort sein individuelles Gesicht an übliche Standards und Aussehen verkauft, wie es schon seit den 70ern an der Ostseeküste gemacht wurde.“

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