Veröffentlicht inNorddeutschland

Nordsee: Preis-Schraube zwang Urlauber in die Knie – das will niemand nochmal erleben

Die Preise für einen Urlaub an der Nordsee haben die Gäste in diesem wirklich beschäftigt, vor allem in diesem Fall…

© IMAGO / Nikito

Das Wattenmeer: Ein einzigartiger Lebensraum in der Nordsee

Das Wattenmeer in der Nordseee bietet Lebensraum für über 10.000 Tierarten. Doch der Klimawandel bedroht dieses einzigartige Gebiet.

Und wieder neigt sich ein weiteres Jahr dem Ende zu – doch 2024 hatte einiges zu bieten und war wahrlich ein spannendes Jahr! Es hat viele Menschen bewegt, keine Frage, denn es ist viel passiert. Auch die Urlauber an der Nordsee mussten so manche Überraschung verkraften…

Zum Jahresausklang lohnt es sich, einen Blick auf die aufwühlendsten Ereignisse an der Nordsee zu werfen. Besonders turbulent wurde es, als die Urlauber mit einer Nachricht konfrontiert wurden, die für ordentlich Zündstoff sorgte…

Nordsee: Ärger um Kurtaxe

Dass ein Urlaub an der Nordsee schon lange nicht mehr günstig war, war längst kein Geheimnis mehr. Doch diese Gemeinde setzte noch einen drauf. Selbst im Herbst tummelten sich weiterhin zahlreiche Urlauber an den weiten Küsten der Nordsee. St. Peter-Ording zum Beispiel, sollte also vielen Urlaubern bestens bekannt sein. Dieser Ort plante aber eine Erhöhung der Touristenabgabe. Die zusätzlichen Einnahmen sollten in die Pflege und den Ausbau der Infrastruktur fließen.

Dann kam die große Ankündigung: Ab der Hauptsaison 2025 sollten Urlauber in St. Peter-Ording vier Euro pro Tag zahlen, in der Nebensaison drei Euro – jeweils ein Euro mehr als zuvor. Besucher unter 18 Jahren blieben weiterhin von der Abgabe befreit. Auch Unternehmen waren betroffen: Gaststätten und andere Betriebe mussten ebenfalls tiefer in die Tasche greifen.

+++ Nordsee: Beliebter Urlaubsort zieht Preise an – hier wird es bald richtig teuer +++

Nordsee: Kostensteigerungen zwangen zum Handeln

Katharina Schirmbeck, die Tourismusdirektorin, verteidigte die Entscheidung. Seit 2007 sei die Kurabgabe nur minimal gestiegen, und die wachsenden Kosten für den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur ließen sich mit den bisherigen Einnahmen nicht mehr decken.


Hier mehr News:


Auch der Vorsitzende des Finanzausschusses, Lennart Kallsen, sah keine Alternative. Da nicht mit einem signifikanten Anstieg der Gästezahlen gerechnet wurde, mussten die Abgaben erhöht werden, um den Betrieb wichtiger Einrichtungen wie der Dünen-Therme und der Seebrücke zu sichern. Bis Oktober 2024 sollte die Entscheidung offiziell getroffen werden. Doch es zeichnete sich bereits ab: Wer in Zukunft in St. Peter-Ording Urlaub machen wollte, musste erneut mit höheren Kosten rechnen.