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Ostsee und Nordsee: Mysteriöses Himmelsphänomen – Zeugen trauen ihren Augen nicht

An der Ostsee und Nordsee konnte man ein mysteriöses Himmelsphänomen betrachten. Zeugen trauen ihren Augen nicht recht.

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Was war denn das am Himmel über Ostsee und Nordsee? Ein spiralförmiges, blau leuchtendes Spektakel am Himmel versetzte am Montagabend (24. März) ganz Norddeutschland in Staunen und teilweise auch in Panik.

Kurz nach 21 Uhr blickten Tausende Menschen gen Himmel, als plötzlich ein strahlendes, sich drehendes Lichtphänomen über Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern auftauchte.

„Ufo“-Invasion über Ostsee und Nordsee

In sozialen Netzwerken überschlugen sich die Spekulationen. Von Ufo-Alarm bis Nordlicht-Theorien war alles dabei. Auch die Polizei wurde alarmiert. In Mecklenburg-Vorpommern gingen zahlreiche Anrufe besorgter Bürger ein, doch selbst die Beamten waren ratlos. Ein Sprecher sagte gegenüber „Bild“: „Die Leute wollten wissen, was los ist. Wir konnten leider nicht weiter helfen.“

Doch jetzt kommt die Erklärung aus dem Weltall. Wie sich später herausstellte, hatte das Phänomen nichts mit Außerirdischen zu tun, sondern mit einem Raketenstart von SpaceX. Die Raumfahrtfirma von Elon Musk schickte am Montagabend um 18:48 Uhr deutscher Zeit eine Falcon-9-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida auf eine geheime Mission mit dem Namen NROL-69.

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Himmelsleuchten über Ostsee und Nordsee: Schuld ist Elon Musk

Was die Menschen am Himmel sahen, war nicht der Raketenstart selbst, sondern ein sogenannter „de-Orbit Burn“. Dies ist ein gezielter Bremsvorgang, bei dem überschüssiger Treibstoff aus der Raketenoberstufe abgelassen wurde. Dabei entstand eine gigantische Wolke aus Wasserdampf und Kohlendioxid, die im Weltraum durch Sonnenlicht zum Leuchten gebracht wurde.


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Peter Gülzow von der AMSAT-DL erklärte: „Es handelte sich um eine Triebwerkszündung (de-orbit burn) einer Falcon-9-Rakete, um die Raketenoberstufe nach dem Start der NROL-69 Mission gezielt im Indischen Ozean in der Nähe von Mauritius abstürzen zu lassen“ und weiter: „Dies dient der Vermeidung von Weltraumschrott.“ Bereits in der Vergangenheit wurden ähnliche Erscheinungen beobachtet, etwa 2023 über Alaska. Doch so viele Zeugen wie diesmal gab es selten.