Veröffentlicht inNorddeutschland

Ostsee: Lebensgefahr! Hausbesitzer können nur tatenlos zusehen

Erneut kam es an der Ostseeküste zu einem Kliffabbruch. Diesmal ist allerdings ein Haus vom Abriss bedroht.

© Jens Büttner/dpa

Phänomen am Ostsee-Strand von Rügen

Frau beobachtet ungewöhnliches Phänomen am Strand

Die Ostseeküste verzaubert Urlauber und Bewohner mit ihren schönen Stränden und einzigartigen Steilküsten. Doch genau diese Steilküsten bergen eine große Gefahr.

In Travemünde an der Ostsee sorgt das Wetter momentan für Lebensgefahr. Ein ganz besonderes Haus ist vom vorzeitigen Abriss bedroht und die Besitzer können nur zuschauen.

Ostsee: Steilküste erneut abgebrochen

Immer wieder brechen Stücke von der Steilküste ab. Vor allem die windigen und regnerischen Wintermonate fordern oftmals mehrere Meter von der Ostseeküste ab. In der Lübecker Bucht ist das nun erneut passiert. Genau dieser Abbruch forderte nun einen Radweg.

Doch das ist noch nicht alles. Der Abbruch bedroht nun auch das Haus „Seeblick“ an der Ostsee. Nur noch rund fünf Meter trennen das Haus von der abgebrochenen Steilküste – und der Wetterbericht lässt nichts gutes erahnen. Denn der Dauerregen weichte schon in den vergangenen Wochen den Boden auf – und es soll weiter regnen.

+++ Ostsee: Urlauber erlebt Schock-Moment auf Rügen – hier herrscht Lebensgefahr +++

Ostsee: Überlebt das Haus dieses Jahr?

Das Haus „Seeblick“ an der Ostsee, welches bereits 1932 erbaut wurde, gehört dem „Förderverein der Falken e. V.“. Die Vorsitzende Renate Paulien-Wittmaack fuhr umgehend zum Haus, als sie von dem erneuten Abbruch erfuhr. „Ich wusste zwar, dass in diesem Winter wieder etwas passieren würde, aber so schnell? Damit hatte ich nicht gerechnet“, sagte die Vorsitzende gegenüber der „Bild“.


Erfahre mehr:


Sollte es zu einem Riss im Mauerwerk kommen, werde der Verein umgehend reagieren. Doch vorerst ist weiterhin geplant die Räumlichkeiten bis Dezember 2024 zu vermieten. „Bis Dezember 2024 werden wir das Haus noch vermieten, und dann kommt der Abriss. Sollte es vorher noch zu einem Kliffabbruch kommen, werden wir früher schließen müssen“, sagte sie zu „Bild“.