Seit längerer Zeit schon ist das Fischrestaurant „Zum Hafen“ im Seglerhafen in Thiessow auf der Ostsee-Insel Rügen geschlossen.
Die Fischer verkauften es vor knapp einem Jahr, seither ist Gastronom Torsten Jelinski der Besitzer. Er betreibt auch die Mönchguter Fischerklause. Doch warum ist auf Rügen noch nicht wieder offen?
Rügen: Mitarbeiter-Suche in Kirgisistan
„Ich konnte wegen der Corona-Situation nicht so loslegen wie ich wollte und muss auch jetzt erst abwarten. Aber wir wollen das Restaurant auf jeden Fall weiterführen und bald wieder öffnen, und es soll auch ein Fischrestaurant bleiben“, sagte Jelinksi der „Ostsee-Zeitung“.
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Er bemüht sich derzeit in Kirgisistan um Studierende, die er für Ferienjobs nach Rügen holen möchte. Der heikle Personalmangel in der Gastronomie erfordert kreative Lösungen. Bis zu zehn Mitarbeiter braucht er.
Bevor es in der nächsten Saison dann endlich mit einem Neustart losgehen soll, wird die Gaststätte jetzt im Inneren umgebaut, neu dekoriert und bekommt einen neuen Namen. Den wollte Jelinksi laut „Ostsee-Zeitung“ aber noch nicht verraten.
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Das ist Rügen:
- Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
- Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
- Etwa 70.000 Menschen leben hier
- Rügen ist zehnmal größer als Sylt
- Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
- Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete
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Rügen: Fischlokal bleibt Fischlokal
In jedem Fall werde das Lokal aber ein Fischrestaurant bleiben, so der Betreiber. Dafür arbeite er eng mit den heimischen Fischern zusammen und sei auch mit den Betreiberinnen des Rügen-Marktes gut vernetzt.
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Bleibt zu hoffen, dass sich letztlich genug Mitarbeiter finden, um den Betrieb in Thiessow aufnehmen zu können. Auch wenn die Urlaubsorte an der Nordsee und Ostsee beliebt wie nie sind, mussten schon Lokale aufgeben weil sich einfach keine Mitarbeiter mehr fanden. (rg)