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Sylt: Frau kommt auf die Insel und ist schockiert – „Noch nie erlebt“

Das Unwetter vom Wochenende hat auf Sylt sichtbare Spuren hinterlassen: So etwas haben die meisten noch nie erlebt.

© IMAGO/ Ingo Kutsche

Sylt: Was man über die Trauminsel in der Nordsee wissen muss

Über die berühmte nordfriesische Insel Sylt gibt es viel zu lernen. Sie steht zu weiten Teilen unter Naturschutz und beherbergt den nördlichsten Punkt Deutschlands.

Der Sturm am Freitag (20. Oktober) hat an der Ostsee für eine Rekord-Sturmflut, mit zahlreichen überschwemmten Orten, gesorgt. An der Nordsee-Küste machte sich der starke Ostwind genau gegenteilig bemerkbar. Die Insel Sylt ist fast nicht wiederzuerkennen – viele sind schockiert.

Windböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde haben das Wasser weg vom Land, hinaus auf die offene Nordsee gedrückt und für jede Menge Verwirbelungen auf den Inseln gesorgt. Auf viele wirkt es fast, als wäre der erste Schnee auf Sylt in diesem Jahr besonders früh gekommen…

Sylt: Beeindruckendes Naturschauspiel

Während an der Ostsee-Küste das Wasser bis an die Haustüren stand, hat die Insel Sylt mit dem gegenteiligen Effekt zu kämpfen. Hier hat das schwere Unwetter ganze Tonnen an feinstem Sand zusammengetragen und gegen die Häuser geweht – meterhohe Sandberge bauen sich mitten in den Straßen auf. Da muss der ein oder andere Insulaner bei Temperaturen über 10 Grad schon mal die Schippe herausholen: „Schneeschippen heute mal anders“, meint eine erstaunte Urlauberin.

Bilder von der Gemeinde Hörnum sorgen für Staunen bei einigen Nutzern. „In 15 Jahren auf Sylt habe ich das noch nicht erlebt“, berichtet eine Frau. Von der Straße oder auch Bänken ist kaum noch etwas zu erkennen, alles ist mit Sand überzogen. Eine andere Frau kommentiert das eindrucksvolle Schauspiel: „Wahnsinn, was die Natur so bewegt.“ Doch andere zeigen sich relativ unbeeindruckt von den Naturgewalten…

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Sylt: Phänomen ist auf der Insel bekannt

Tatsächlich scheint ein solches Phänomen nichts ungewöhnliches auf der Nordsee-Insel Sylt zu sein. Viele zeigen mit Bildern aus den vergangenen Jahren, wie schon öfter ganze Häuser von Sandmassen begraben worden sind. „Das war letztes Jahr im Oktober mehrfach so in Westerland. Da sind die Bagger gefahren und haben geräumt“, erklärt eine Urlauberin. Ein starker Ostwind scheint für hin und wieder für einige Verwehungen auf der Insel zu sorgen. Es hätte die Insel aber noch deutlich schlimmer treffen können.


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Viele sind glücklich, dass es sich nur um vom Wind aufgeschüttete Sandberge handelt – andere Orte habe es weitaus schlimmer erwischt als Sylt. An der Ostsee sind durch das Unwetter zahlreiche Gegenden zerstört und Schäden in Millionenhöhe entstanden (MOIN.DE berichtete). Eine Urlauberin merkt dankbar an: „Zum Glück hat der Sand keine Schäden verursacht, im Gegensatz zum Wasser an der Ostsee.“