Kunden sind empört über die zweite Preiserhöhung innerhalb kurzer Zeit beim Hamburger Kaffeehändler Tchibo!
Tchibo will ab Mitte Februar die Preise für seinen Kaffee erhöhen. Je nach Sorte soll das Pfund 50 Cent oder sogar einen Euro mehr kosten. Das sorgt für Unmut bei der Kundschaft. Kunden vermuten die Schuld daran beim deutschen Staat.
Tchibo: Kunden sind entrüstet
Kunden reagieren in den sozialen Medien empört auf die anstehende Preiserhöhung, hatte Tchibo doch erst im April 2024 seine Preise angehoben. In den Niederlanden und Luxemburg würden Kaffeeliebhaber außerdem günstiger an ihre Kaffeebohnen kommen als in Deutschland, bemerken einige.
Auch in Frankreich sei es günstiger und dort würde der Preis auch zeitnah, soweit bekannt, nicht erhöht werden. „Unfassbar“ finden das einige und eine „echte Verarsche“ die anderen. Ein Kunde vermutet, dass es überhaupt nicht an den Rohstoffen liege und einer glaubt, wenn nun weniger Leute den Kaffee kaufen würden, bekäme man die Bohnen bald wieder günstiger.
+++ Tchibo: Abgefahren! Mit diesem Produkt sparst du dir im Alltag ordentlich Zeit +++
Tchibo: Schuld ist deutscher Steuer-Wahn
Echter Aufreger: In Deutschland ist der Lieblingswachmacher vieler mit einer Steuer versehen und deshalb immer teurer als in den meisten Nachbarländern. Neben Deutschland erheben noch Belgien, Dänemark, Lettland, Griechenland und Norwegen diese Steuer. Aktuell liegt die Steuer bei Röstkaffee bei 2,19 Euro pro Kilogramm, für löslichen Kaffee sind 4,18 Euro pro Kilogramm fällig.
Mehr News:
Doch manche Kunden verstehen die Aufregung gar nicht und erklären, sie würden schon längst 20 bis 30 Euro pro Kilo für ihren Kaffee zahlen. Ihnen sei der Geschmack am wichtigsten, da würden sie gerne tiefer ins Portemonnaie greifen. Was seien schon 50 Cent bis ein Euro Erhöhung, mancher versteht hier die Wut der anderen nicht.