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Putin: Polen bereitet sich auf seinen Angriff vor – „Rechne mit jedem Szenario“

Nach dem Start des Ukraine-Kriegs bereitet sich auch Polen auf einen Angriff durch Putin vor. Das Land rechnet „mit jedem Szenario“.

© IMAGO / ITAR-TASS

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Ist Alina Kabajewa die First Lady von Russland? Sie soll die Geliebte von Russlands Präsident Wladimir Putin sein. Im Video erklären wir die Hintergründe.

Seit knapp zwei Jahren führt Kreml-Herrscher Wladimir Putin den Ukraine-Krieg. Doch jetzt hat er sogar das nächste Land im Visier: Polen.

Denn die Drohungen aus Moskau werden immer lauter. Auch der polnische Verteidigungsminister selbst schließt einen Krieg gegen Russland nicht mehr aus. Die Vorbereitungen auf eine russische Offensive laufen sogar schon.

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Putin-Angriff auf Polen?

Norwegen, Schweden und Finnland sind bereits gewappnet. Nun schließt auch Polen einen möglichen Krieg mit Russland nicht mehr aus. Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz erklärt in einem Interview mit dem Polnischen „Super Express“, dass das deutsche Nachbarland schon konkrete Vorbereitungsschritte eingeleitet hat, um sich gegen einen Putin-Angriff vorzubereiten. „Ich rechne mit jedem Szenario und nehme die schlimmsten am ernstesten“, befürchtet der 42-Jährige.

So werde aktuell geprüft, welche Lücken noch in der Bewaffnung bestehen. Unter anderem seien Großaufträge für schwere Waffen dafür „sehr wichtig“. „Aber die individuelle Ausrüstung jedes einzelnen Soldaten ist für mich nicht weniger entscheidend“, sagte der Verteidigungsminister. Schon seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs durch Russland-Präsidenten Wladimir Putin rüstet das Nachbarland immer mehr auf.

Zeichen stehen auf Konfrontation

Das polnische Nato-Mitglied hatte alleine zwischen Frühjahr 2022 und Sommer 2023 laut „Tagesschau“ umgerechnet rund 14,6 Milliarden Euro für Panzer, Raketenabwehrsysteme und Kampfflugzeuge ausgegeben. Neben Polen halten schon Schweden und Norwegen einen möglichen russischen Angriff auf ihr Gebiet nicht mehr für ausgeschlossen.


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Der norwegische Befehlshaber Eirik Kristoffersen warnte seine Landsleute in einem Interview vor solch einem Szenario: „Uns läuft die Zeit davon“, alarmiert er in der Zeitung „Dagbladet“: „Es gibt jetzt ein Zeitfenster, das vielleicht ein, zwei, vielleicht drei Jahre dauern wird, in dem wir noch mehr in eine sichere Verteidigung investieren müssen.“