Veröffentlicht inHamburg

Hamburg Bürgerschaftswahl: CDU in Angst – diese Zahlen sprechen Bände

Die CDU meint, in Hamburg Angst haben zu müssen, die AfD ist nicht gern gesehen, es steht die Bürgerschaftswahl an. Die Prognosen sind klar.

© IMAGO/foto2press/dts Nachrichtenagentur/Andre Lenthe/Krauthöfer

Hamburg: Wetten, das hast du über die Stadt noch nicht gewusst

Die Bürgerschaftswahl in Hamburg rückt näher, und die jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap zeigt deutliche Tendenzen.

Während die CDU meint, in Hamburg Angst haben zu müssen, lockte AfD samt Alice Weidel und Tino Chrupalla vor allem Protestler auf die Straßen von Hamburg. Winkt da trotzdem der Einzug in den Senat?

Hamburg: Klare Zahlen

Die SPD käme in Hamburg auf 31 Prozent, unverändert im Vergleich zur letzten Erhebung im Januar. Die Grünen müssten leichte Verluste hinnehmen und kämen auf 20 Prozent. Damit hätten beide Parteien weiterhin eine rechnerische Mehrheit in der Bürgerschaft.

Die CDU würde mit 18 Prozent ein besseres Ergebnis als 2020 erzielen, bleibt aber hinter SPD und Grünen zurück. Die AfD liegt bei 9 Prozent, während die Linke um 3 Prozentpunkte auf 8 Prozent zulegen könnte. Die FDP und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) würden mit jeweils 3 Prozent den Einzug ins Parlament verpassen. Alle übrigen Parteien kämen zusammen auf 8 Prozent.

+++ Deutsche Post in Hamburg: Ende, Aus! Kunden gucken in die Röhre +++

Hamburg: Bürgermeister weiterhin beliebt

Der amtierende Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) bleibt der populärste Politiker der Stadt. Laut der Umfrage bewerten ihn 58 Prozent der Wahlberechtigten positiv, ein leichter Anstieg im Vergleich zur letzten Erhebung. Seine Stellvertreterin, Katharina Fegebank (Grüne), erhält mit 35 Prozent deutlich weniger Zuspruch.

Bei einer Direktwahl des Bürgermeisters würden sich 44 Prozent der Befragten für Tschentscher entscheiden. Fegebank käme auf 16 Prozent, CDU-Spitzenkandidat Dennis Thering auf 15 Prozent. Tschentscher wird von den Hamburgerinnen und Hamburgern vor allem als führungsstark und sachverständig wahrgenommen.

Hamburg: Sicherheit und Wirtschaft zentrale Themen

In der Umfrage wurden die wichtigsten politischen Herausforderungen für die Stadt abgefragt. 35 Prozent der Befragten nannten die Verkehrspolitik als drängendstes Problem. Dahinter folgen Wohnungsbau mit 30 Prozent und die wirtschaftliche Lage mit 23 Prozent. Die Themen Zuwanderung (20 Prozent) sowie Schul- und Bildungspolitik (15 Prozent) spielen ebenfalls eine Rolle.

Die wirtschaftliche Situation wird kritischer beurteilt als noch vor fünf Jahren. Während 2020 noch 86 Prozent der Hamburger Wirtschaft ein gutes Zeugnis ausstellten, sind es jetzt nur noch 52 Prozent. 45 Prozent sehen die wirtschaftliche Lage negativ – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zur vergangenen Bürgerschaftswahl.


Mehr News:


Weniger Sicherheitsgefühl in Hamburg

Auch die Innere Sicherheit beschäftigt die Menschen in der Hansestadt zunehmend. 46 Prozent der Befragten geben an, sich im öffentlichen Raum weniger sicher zu fühlen als vor fünf Jahren. 43 Prozent spüren keine Veränderung.

Die Umfrage wurde zwischen dem 29. Januar und dem 3. Februar durchgeführt. Dabei befragte infratest dimap 1.164 wahlberechtigte Hamburgerinnen und Hamburger telefonisch und online.