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Hamburg: Trauriges Schicksal! Patient hat bereits abgeschlossen – „Dreimal tot reicht“

Drama in der Notaufnahme Hamburg-Bergedorf. Ein bekannter Patient ist wieder da. Doch diesmal ist alles anders.

Notaufnahme im Agaplesion Bethesda Krankenhaus in Hamburg-Bergedorf. Ein Patient wird eingeliefert – für die Ärzte und helfende Pflegekräfte ist er nicht unbekannt.

Herr Lange war schon mehrmals im Krankenhaus in Hamburg-Bergedorf – er ist schwer krank. Und es scheint, als hätte er sein Schicksal bereits akzeptiert. Für ihn ist jedenfalls klar: Eine weitere Reanimation wird es nicht mehr geben.

Hamburg: Sein Schicksal ist besiegelt

In Folge zwei der fünften Staffel „Mensch Retter – jede Sekunde zählt“ ist wieder die Kamera dabei und verfolgt das traurige Schicksal von Herrn Lange. Eingeliefert wurde er vom Rettungsdienst – beim Einkaufen litt er unter starken Schmerzen hinter dem Brustbein. Herr Lange ist kardial vorerkrankt, er hat zahlreiche Beipässe. Um ihn steht es nicht gut.

„Das Herz ist mittlerweile so schwach, so kaputt“, erzählt Herr Lange betroffen. Oberärztin Dr. Julia Engel will dem schwerkranken Mann natürlich helfen – es ist ihr Job. Viel tun kann sie für ihn jedoch nicht mehr – außer ihm so viele Schmerzen wie möglich zu nehmen. Der Plan: Symptom-Kontrolle. Dafür wird Herr Lange aufgenommen. Damit ist er einverstanden, doch andere Maßnahmen lehnt er entschieden ab.

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Hamburg: „Dreimal tot reicht“

„Drei mal hat man mich schon reanimiert – darum möchte ich das auch nicht mehr“, erklärt er. Er hat eine Patientenverfügung dafür, dass eine weitere Reanimation nicht mehr geschehen wird. Solle es so weit kommen, dann sei es so, heißt es weiter. „Drei mal tot reicht“, nickt er in die Kamera.


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Herrn Lange werden nun hoch dosierte Schmerzmittel gegeben, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Er wird in die kardiologische Fachabteilung verlegt – mehr möchte Herr Lange aber nicht. Seine Wassereinlagerungen lassen seine Finger so anschwellen, dass sein Ehe-Ring nicht mehr abgeht. Trennen wird sich Herr Lange von dem Ring aber nicht: „Der bleibt drauf, egal was ist“.