Was ist denn auf dem Hamburger DOM los? Pünktlich zum Frühlingsanfang öffnet auch der Hamburger DOM wieder seine Pforten. Mehr als eine Million Besucher werden bis zum 21. April erwartet, die sich an den Fahrgeschäften und Attraktionen erfreuen.
Doch ein Hinweis sorgt auf dem DOM nun für reichlich Kopfzerbrechen! Der Grund: Eine beliebte Zuckerspeise wurde mit einem Warnhinweis versehen, der es mächtig in sich hat!
Hamburg: DOM warnt vor Zuckerspeise
Wer kennt es nicht? Bei einem DOM-Besuch stehen nicht nur die Fahrgeschäfte auf der Beliebtheits-Skala ganz oben, auch die beliebten Naschereien gehören bei einem Besuch auf dem größten Volksfest des Nordens mit dazu. Doch ausgerechnet eine der populärsten Zuckerspeisen könnte nun für Kinder zum Verhängnis werden!
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Wie nämlich „Bild“ berichtet, sind die sogenannten „Liebesäpfel“ mit einem Warnhinweis versehen. So ist auf einem Schild vor der Zuckerspeise zu lesen: „Liebesapfel. Dieser Artikel enthält den Farbstoff E124 und kann die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“. Oh ha! Doch damit nicht genug! Auch überzogene Weintrauben und Erdbeeren sind davon nicht ausgeschlossen!
Hamburg: Wie gefährlich sind „Liebesäpfel“?
Hans-Ulrich Grimm, Autor von „Chemie im Essen“ und Betreiber der Internetseite „Dr. Watson, der Food Detektiv“ erklärt gegenüber „Bild“: „Bei E124 handelt es sich um Cochenillerot A, einen billigen Ersatz für das natürliche Echte Karmin (E120). Es ist ein roter, wasserlöslicher Farbstoff, der durch Licht, Hitze und Säuren nicht in seiner Farbbrillanz beeinträchtigt wird. Es wird künstlich aus Erdölderivaten hergestellt.“ Und wie gefährlich ist der Farbstoff für Menschen wirklich?
Das Gefährliche, so Hans-Ulrich Grimm, dass der Farbstoff auch Aluminium enthalten kann: „Das Metall steht im Verdacht, die Alzheimer- und Parkinsonkrankheit, aber auch Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen zu fördern.“ Eine Studie aus England führte dazu, dass die Warnschilder innerhalb der EU aufgestellt wurden.
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Besucher müssen sich dennoch keine Sorgen machen! So erläutert Sören Lemke von der Wirtschaftsbehörde (Leitung Hamburger Dom): „Die Einhaltung der Kennzeichnungspflicht wird durch die Lebensmittelkontrolle des Bezirksamtes Mitte sowie Fachamt Verbraucherschutz überwacht.“