Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) steht vor einer herausfordernden Zeit. Zahlreiche Zugausfälle und Streckensperrungen sorgen für erhebliche Einschränkungen im Regionalverkehr.
Besonders betroffen sind die Linien RB81 und RE80, die eine wichtige Verbindung zwischen Hamburg und dem Umland darstellen. Fahrgäste müssen sich auf Ersatzverkehr mit Bussen und längere Fahrzeiten einstellen.
HVV: Abendstunden betroffen
Von Montag, 17. März, bis Freitag, 21. März, fallen fast alle Züge der Linie RB81 von 20 Uhr bis zum Betriebsende aus, die normalerweise in Bargteheide beginnen oder enden. Manche Züge verkehren noch zwischen Ahrensburg und Bargteheide. Auch die in Bad Oldesloe beginnenden oder endenden Züge der RB81 sind betroffen. Fahrgäste können zwischen Ahrensburg und Bad Oldesloe auf Busse ausweichen. Zusätzlich gibt es eine Verbindung zwischen Ahrensburg, Bargteheide und Hasselbrook.
Auf der Strecke „Bargteheide/Ahrensburg- Hamburg Hauptbahnhof“ wird ein Ersatzverkehr zwischen Ahrensburg/Bargteheide und Hasselbrook eingerichtet. Von dort wird auf die S-Bahn-Linie S1 verwiesen, die zwischen Hasselbrook und Hamburg Hauptbahnhof verkehrt. Dennoch ist mit überfüllten Bussen und längeren Wartezeiten zu rechnen.
+++ HVV: U-Bahn-Strecke lahmgelegt – und das auch noch für mehrere Wochen +++
HVV: Pendler brauchen starke Nerven
Auch die Linie RE80 ist betroffen. Hier entfallen schon seit 23. Februar die Züge zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Ahrensburg. Hierfür werden ebenfalls Ersatzbusse eingesetzt. Die Einschränkungen gelten noch bis zum 9. März. Bis dahin wird es an verschiedenen Tagen zu weiteren Zugausfällen und Teilausfällen kommen.
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Pendler sollten sich rechtzeitig über alternative Verbindungen informieren. Die Situation dürfte für viele eine Geduldsprobe werden, da der Ersatzverkehr oft länger dauert und Busse schnell überfüllt sind. Besonders in den Abendstunden kann es zu Verzögerungen kommen, die den Heimweg erschweren.